OLG Brandenburg, Beschluss v. 03.08.2015 - 13 UF 50/15


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(Diese Entscheidung wurde vom BGH wieder kassiert und zurück verwiesen)

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Voraussetzungen für die gemeinsame Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern nach der Gesetzesänderung

 

Der Antrag der Antragsgegnerin, ihr für das Beschwerdeverfahren Verfahrenskostenhilfe zu bewilligen, wird abgelehnt.

Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluss des Amtsgerichts Perleberg vom 25. Februar 2015 abgeändert:

Die elterliche Sorge für ihr Kind L… H…, geb. am … 2009, wird dem Antragsteller und der Antragsgegnerin gemeinsam übertragen.

Die Kosten des Verfahrens werden unter dem Antragsteller und der Antragsgegnerin gegeneinander aufgehoben.

Die Rechtsbeschwerde der Antragsgegnerin, des Verfahrensbeistandes und des Jugendamtes gegen die Entscheidung in der Hauptsache wird zugelassen.

Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 3.000 Euro festgesetzt.

 

Gründe

1

Der Antragsteller und die Antragsgegnerin streiten um die elterliche Sorge für ihr 2009 geborenes Kind.

I.

2

1. Der Antragsteller und die Antragsgegnerin sind die nicht verheirateten Eltern eines im September 2009 geborenen Kindes. Sorgeerklärungen gaben sie nicht ab. Sie lebten zusammen, bis die Antragsgegnerin 2012 den gemeinsamen Haushalt mit dem Kind verließ. Ein weiteres gemeinsames, 2000 geborenes Kind, für das die Eltern die Sorge gemeinsam ausüben, wohnt beim Antragsteller.

3

2. Der Antragsteller hat behauptet, Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Eltern seien durch die Antragsgegnerin verursacht, die den Konflikt mit ihm nicht bewältigt habe, ihm eine unbegründete Zahlungsforderung entgegenhalte und ihm das Kind vorenthalten habe, bis er den Umgang gerichtlich durchgesetzt habe.

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Der Antragsteller hat

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die familiengerichtliche Beurkundung der gemeinsamen elterlichen Sorge für L… H…, geboren am …2009, beantragt.

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Die Antragsgegnerin hat beantragt,

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den Antrag zurückzuweisen.

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Sie hat gemeint, die massiven Spannungen zwischen den Eltern machten eine Kommunikation unmöglich, die zur Ausübung der gemeinsamen Sorge erforderlich sei. Das zeige die Ausübung der gemeinsamen Sorge für das ältere Kind. Sie erhalte keine Informationen und werde vom Antragsteller ausgegrenzt. Der Antragsteller blockiere die Kommunikation.

9

Der Verfahrensbeistand hält beide Eltern für sehr verständig und einsichtig, aber sie seien zur Kommunikation miteinander nicht in der Lage. Die Antragsgegnerin habe Angst, der Antragsteller wolle ihr das Kind wegnehmen. Der Antragsteller entgegne, dies sei nicht seine Absicht, sondern er wolle durch die gemeinsame Sorge verhindern, dass die Antragsgegnerin den Umgang erschwere. Der Verfahrensbeistand hat daraufhin empfohlen, wenigstens das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Antragsgegnerin allein zu belassen, um ihre Ängste zu mildern und etwaigen Streitigkeiten um den Aufenthalt zuvorzukommen. Gemeinsame Sorge würde durch scheinbare Waffengleichheit zwischen den Eltern den Konflikt verschärfen und dadurch dem Kindeswohl schaden. Gemeinsame Entscheidungen seien nicht zu erwarten.

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Das Jugendamt hat gemeint, eine gemeinsame Sorge könne nicht funktionieren, weil sich die Eltern wegen jeder Kleinigkeit vor Gericht streiten würden.

11

3. Das Amtsgericht hat den Antragsteller und die Antragsgegnerin, der Verfahrensbeistand und Mitarbeiter des Jugendamtes persönlich angehört. Auf die Protokolle vom 4. November 2013 (Bl. 49 f.) und 17. November 2014 (Bl. 179 ff.) wird verwiesen. Mit dem angefochtenen Beschluss hat das Amtsgericht den Antrag zurückgewiesen. Die gemeinsame Sorge sei mit dem Wohl des Kindes unvereinbar. Die erforderliche Kooperationsfähigkeit der Eltern fehle. Es könne dahinstehen, welcher Elternteil dafür verantwortlich sei. Künftiger Konfliktstoff sei jedenfalls vorprogrammiert und würde zu erheblichen Belastungen des Kindes führen.

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4. Mit seiner Beschwerde hält der Antragsteller dem angefochtenen Beschluss entgegen, es sei nicht dargelegt, wie das Kindeswohl durch gemeinsame Sorge beeinträchtigt würde. Die Kommunikation zwischen den Eltern sei zwar mangelhaft, aber sie finde, wenn auch nur eingeschränkt, statt. Der Mangel an Kommunikationsbereitschaft liege bei der Antragsgegnerin. Sie habe ihn im März 2015 vor vollendete Tatsachen gestellt, indem sie mit dem Kind umgezogen sei. Nicht der Alleinentscheidungsanspruch der Antragsgegnerin, sondern die gemeinsame Sorge werde die Kooperation der Eltern positiv beeinflussen.

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Der Antragsteller beantragt,

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den Beschluss des Amtsgerichts Perleberg zum Az.:16.1 F 13/13 vom 25. Februar 2015 dahin abzuändern, dass die elterliche Sorge für das gemeinsame Kind L… H…, geb. am … 2009, auf den Antragsteller und die Antragsgegnerin gemeinsam übertragen wird.

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Die Antragsgegnerin beantragt,

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die Beschwerde zurückzuweisen.

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Sie hält die gemeinsame elterliche Sorge für nicht möglich. Das zeigten die Verhältnisse des älteren Kindes. Hier komme es nur deshalb nicht zu Konflikten, weil sie immer wieder einlenke. Es sei schlechterdings unmöglich, sich über die Belange des Kindes mit dem Antragsteller zu unterhalten.

18

Der Verfahrensbeistand wiederholt seine Ansicht, es diene dem Kindeswohl besser, wenn die elterliche Sorge der Antragsgegnerin allein zustehe. Bei gemeinsamer Sorge müssten sämtliche Entscheidungen dem Gericht vorgelegt werden. Erst wenn die Elternkommunikation sich verbessert habe, könnte über gemeinsame Sorge nachgedacht werden. Derzeit sei Nachgeben oder Entgegenkommen auf keiner Seite erkennbar.

19

Das Jugendamt meint, eine verantwortungsvolle Ausübung der gemeinsamen Sorge sei unwahrscheinlich, solange die Kommunikation der Eltern von kontroversen Standpunkten geprägt sei. Ob dies zu einer Beeinträchtigung des Kindeswohls führen könnte, lasse sich nicht beurteilen.

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Wegen des weiteren Vortrages der Beteiligten wird auf deren Schriftsätze und auf die Anlagen verwiesen.

II.

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Die Beschwerde ist begründet.

22

Die elterliche Sorge ist dem Antragsteller und der Antragsgegnerin gemeinsam zu übertragen, weil dies dem Kindeswohl nicht widerspricht (§ 1626 a II BGB).

23

1. Die Tatbestandsformulierung, eine Sorgeübertragung anzuordnen, wenn dies dem Kindeswohl „nicht widerspricht“ (§§ 1626 a II 1, 1680 II BGB), ist durch das Gesetz vom 16. April 2013 (BGBl. I S. 795) neu eingeführt worden.

24

a) Der materiell-rechtliche Maßstab der sich aus der Auflösung der doppelten Verneinung ergibt – nicht widerspricht heißt entspricht –, ist der gleiche, wie in den zuvor geltenden Fassungen der §§ 1672 I 2, 1680 II 2 BGB, die verlangten, die Entscheidung solle dem Kindeswohl dienen. Dennoch sind mit der Neufassung grundlegende Rechtsänderungen bewirkt worden. Mit der klassischen Methode der doppelten Verneinung gibt das materielle Recht die verfahrensrechtlichen Anforderungen an die sogenannte negative Kindeswohlprüfung vor: Einer positiven Feststellung der Kindeswohldienlichkeit und dafür erforderlicher Tatsachen bedarf es nicht (Staudinger-Coester, BGB, Neubearb. 2015, § 1626 a Rdnr. 78; NK-BGB-Kemper, 8. Aufl. 2014, § 1626 a Rdnr. 5; Zöller-Lorenz, ZPO, 30. Aufl. 2014, § 155 a FamFG Rdnr. 1, BeckOK-BGB-Veit, Stand: Mai 2015, § 1626 a Rdnr. 24). Wenn keine Gegengründe festgestellt werden können, ist die gemeinsame Sorge anzuordnen (§ 1626 a II 1 BGB), also die Teilhabe auch des nichtehelichen Vaters an der elterlichen Sorge. Damit ist eine widerlegliche Vermutung eingeführt, also ein gesetzliches Leitbild, das zur Geltung zu bringen ist, wenn Einwände ausbleiben oder nicht überzeugen: Gibt einer der Elternteile durch seinen einseitigen Antrag zu erkennen, dass er die gemeinsame Sorge vorziehe, so spricht die Vermutung für deren Kindeswohldienlichkeit (Erman-Döll, BGB, 14. Aufl. 2014, § 1626 a Rdnr. 10; Palandt-Götz, BGB, 74. Aufl. 2015, § 1626 a Rdnr. 9, 13; NK-BGB-Kemper, § 1626 a Rdnr. 5). Nur wenn sich aus dem Vortrag der Antragsgegnerin oder aus anderen Erkenntnisquellen Gegengründe ergeben, darf es bei der Alleinsorge der Mutter bleiben (§ 1626 a III BGB).

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b) Die verfahrensrechtliche Flankierung beugt jedem Missverständnis vor: § 1626 a II 2 BGB benennt die Vermutung ausdrücklich und lässt sie davon abhängen, dass der andere, nicht antragstellende Elternteil Gründe gegen die gemeinsame Sorge nicht vorträgt und dass solche Gründe auch sonst nicht ersichtlich sind. § 155 a II 2, III 1, 2 FamFG unterstützt das Durchsetzen des gesetzlichen Leitbildes durch eine obligatorische Erwiderungsfrist, nach deren fruchtlosem Ablauf ein schnelles, schriftliches Verfahren ohne mündliche Anhörung und ohne Beteiligung des Jugendamtes zur Anordnung der gemeinsamen Sorge führen soll. Es obliegt nicht dem Antragsteller, eine durch die begehrte Entscheidung bewirkte günstige Entwicklung darzulegen, sondern die Antragsgegnerin hat Anhaltspunkte und eine darauf beruhende ungünstige Prognose darzulegen. Gelingt ihr dies nicht oder unterbleibt jeder Vortrag zur Entwicklung des Kindeswohls, so ist der Antrag begründet (Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 86; BeckOK-BGB-Veit, § 1626 a Rdnr. 40).

26

Die in der Gestaltung des materiellen Rechts angelegte und durch Verfahrensregelungen über den Vortrag der Beteiligten unterstützte gesetzliche Vermutung der Kindeswohldienlichkeit der gemeinsamen Sorge darf durch Ermittlungen von Amts wegen (§ 26 FamFG) nicht in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden. Das Gericht darf sich Erkenntnissen aus Quellen außerhalb des Vortrages der Beteiligten nicht verschließen. Anhaltspunkten, die am Maßstab des Kindeswohls für die Beibehaltung der Alleinsorge der Mutter oder doch wenigstens gegen die gemeinsame Sorge sprechen könnten, hätte das Gericht von Amts wegen nachzugehen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse muss es umfassend würdigen, ohne durch eine Beweisregel auf die Kindeswohldienlichkeit der gemeinsamen Sorge festgelegt zu sein (vgl. Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 79, 86; BeckOK-BGB-Veit, § 1626 a Rdnr. 26).

27

Die gesetzliche Vermutung (§ 1626 a II BGB) verbietet aber eine Ablehnung des auf die gemeinsame Sorge gerichteten Antrages, wenn sich neben dem Vortrag der Beteiligten keine für die gemeinsame Sorge sprechenden Gründe ermitteln lassen sollten. Solcher Ermittlungen bedarf es wegen der gesetzlichen Vermutung der Kindeswohldienlichkeit nicht.

28

c) Dieses aus dem Wortlaut der Normen und aus dem systematischen Zusammenhang zwischen materiell-rechtlichen und verfahrensrechtlichen Regelungen gewonnene Auslegungsergebnis wird durch im Gesetzgebungsverfahren dokumentierte Erwägungen bestätigt. Vor dem Inkrafttreten der Neuregelung galt § 1626 a BGB mit der Maßgabe, dass die gemeinsame Sorge anzuordnen sei, wenn dies dem Kindeswohl entspreche (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juli 2010 – 1 BvR 420/09 –, BGBl. I S. 1173 = BVerfGE 127, 132). Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zu dem schließlich in Kraft getretenen Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern hat ausdrücklich eine Abweichung von dieser Maßgabe beabsichtigt (BT-Drs. 17/11048, S. 15, 22; NK-BGB-Kemper, § 1626 a Rdnr. 5) und dazu die materiell-rechtlich angeordnete, verfahrensrechtlich bekräftigte gesetzliche Vermutung vorgesehen. Gerade dieser Gesichtspunkt der im Entwurf vorgesehenen negativen Kindeswohlprüfung statt der gemäß der Maßgabe damals geltenden positiven Kindeswohlprüfung war auch in den die Regierung tragenden Bundestagsfraktionen Gegenstand der Erörterung (vgl. den Debattenbeitrag des Abg. Geis [CDU/CSU] in der ersten Lesung, BT-PlPr 17/202, S. 24554 B, C). Durchgesetzt hat sich die entworfene Fassung, die ein Leitbild gemeinsamer Sorge als Regelungsziel benennt (BT-Drs. 17/11048, S. 17).

29

d) Die entgegenstehende, bei der Anwendung der §§ 1671, 1672 a.F. BGB vertretene Ansicht, weder bestehe eine verfassungsrechtliche oder gesetzliche noch eine tatsächlich begründete Vermutung, die gemeinsame Sorge sei gegenüber der Alleinsorge vorrangig (BVerfGK 2, 185, 188; BVerfG, FamRZ 2007, 1876, 1877; BGH, NJW 2005, 2080; 2008, 994, 995; Staudinger-Coester, BGB, Neubearb. 2009, § 1671 Rdnr. 112 f., 115; MüKo-BGB-Hennemann,6. Aufl. 2012, § 1671 Rdnr. 11; BeckOK-BGB-Veit, Stand: Mai 2015, § 1671 Rdnr. 6 ff.), kann sich nicht mehr gegen die gesetzliche Vermutung durchsetzen (vgl. bereits die Senatsbeschlüsse vom 26. März 2015 – 13 UF 209/14 –, NJOZ 2015, 1073 = FamRZ 2015, 1207; vom 23. März 2015 – 13 UF 240/14 –, NJW 2015, 2048 = FamRZ 2015, 1203; vom 22. Oktober 2014 – 13 UF 206/13 –, NJW 2015, 964 = FamRZ 2015, 760, alle auch in juris).

30

Eine Übereinstimmung der alten Rechtslage mit dem neugefassten § 1626 a II BGB kann nicht auf die Erwägung gestützt werden, das Leitbild gemeinsamer Sorge sei nur rechtspolitischer, nicht normativer Natur (so Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 5), und eine Vermutung für deren Kindeswohldienlichkeit bestehe nur für das vereinfachte, beschleunigte Verfahren nach § 155 a FamFG, während im „regulären“ Verfahren umfassend aufzuklären und ergebnisoffen zu prüfen sei (BeckOK-BGB-Veit, § 1626 a Rdnr. 26). Vielmehr besteht in den Antragsverfahren, die sich gegen die bisherige Alleinsorge nach § 1626 a III BGB richten, die gesetzliche Vermutung für die Kindeswohldienlichkeit der gemeinsamen Sorge, also der normative Vorrang dieser Sorgezuordnung vor anderen Varianten, aber die Vermutung ist widerleglich, und sie wirkt sich – wie bereits erwähnt (oben b) – nicht als Beweisregel aus.

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Verteidigt sich die Mutter gegen den auf die gemeinsame Sorge gerichteten Antrag des Vaters allein mit dem Vortrag, die mütterliche Alleinsorge sei generell am besten für das Kind, wird sie unterliegen müssen, weil sie konkrete Anhaltspunkte nicht dargelegt hat, die im zu entscheidenden Einzelfall gegen die Kindeswohldienlichkeit der gemeinsamen Sorge sprechen könnten (Staudinger-Coester, § 1616 a Rdnr. 118). Das Leitbild der gemeinsamen Sorge kann gegen das geltende Recht nicht mehr abstrakt-generell in Frage gestellt werden – auch nicht durch eine „restriktive“, „äußerst zurückhaltende“ oder „behutsame“ Anwendung des § 1626 a II BGB, die allein auf einer Ablehnung der gesetzgeberischen Entscheidung beruht (so Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 119; BeckOK-BGB-Veit, § 1626 a Rdnr. 41 ff.).

32

Einer solchen einschränkenden Auslegung oder Anwendung bedarf es nicht, um die Norm vor einem Verstoß gegen Art. 6 II 2 GG zu bewahren (so Erman-Döll, § 1626 a Rdnr. 12). Die materiell-rechtliche Vermutung und ihre verfahrensrechtliche Durchsetzung stehen zur Erfüllung des staatlichen Wächteramtes nicht im Widerspruch. Der staatliche Schutzauftrag dient allein der Abwehr schwerwiegender Beeinträchtigungen des Kindeswohls (§ 1666 BGB), nicht der Durchsetzung bestmöglicher Sorgezuordnungen oder tatsächlicher Obhutsverhältnisse gegen oder ohne den Willen der Eltern (BVerfGE 60, 79 = NJW 1982, 1379, 1381; BVerfG, NJW 2010, 2333, Abs. 33; 2011, 3355, Abs.. 22; FamRZ 2014, 907, Abs. 18; 2014, 1270, Abs. 21; BeckRS 2014, 49403, Abs. 28; OLG Hamm BeckRS 2015, 05979; OLG Köln NJW-RR 2011, 729, 730; Sachs-v. Coelln, GG, 7. Aufl. 2014, Art. 6 Rdnr. 76; v. Mangoldt/Klein/Starck-Robbers, GG, 6. Aufl. 2010, Art. 6 Rdnr. 196, 243). Um das Erziehungs- und Gefahrenabwehrprimat der Eltern (Art. 6 II 1 GG) zu schützen, ermächtigt das Wächteramt des Staates nicht zur nachforschenden Überwachung der Eltern und des Kindes, sondern es verpflichtet zum Eingreifen, wenn Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung an die Behörden oder das Familiengericht herangetragen oder ihnen bei der Ausübung ihrer Amtsgeschäfte ersichtlich werden. Die Verfahren nach den §§ 1626 a, 1671 BGB werden nicht zur Abwehr einer Kindeswohlgefährdung betrieben, sondern zur Zuordnung der elterlichen Sorge durch eine Gerichtsentscheidung, weil die Beteiligten Einvernehmen nicht erreichen können. Es spricht deshalb weder eine rechtliche noch eine tatsächliche Vermutung für eine Kindeswohlgefährdung, allein weil die Eltern ein Sorgerechtsverfahren beginnen. Nachforschungen in diesem Sinne sind unzulässig, wenn ein Antrag nach den §§ 1626 a II oder 1671 II 2 Nr. 2 BGB gestellt wird. Es ist verfassungsrechtlich unbedenklich, in einer Lage, die der Kindeswohlgefährdung fernliegt, dem anderen Elternteil materiell-rechtlich die Verantwortung und verfahrensrechtlich die Darlegungslast zuzuweisen, Gründe gegen die gemeinsame elterliche Sorge in das Verfahren einzuführen.

33

Werden allerdings aus dem Vortrag eines Beteiligten oder aus anderen Quellen Anhaltspunkte ersichtlich, die so konkret dargelegt sind, dass ihnen nachgegangen werden kann, dann hat das Gericht diese Ermittlungen durchzuführen (§ 26 FamFG) und die objektiven Gegebenheiten und die Interessen der Beteiligten mit den gebotenen Mitteln (§§ 155 a IV 1, 155 II, 158 I, 162 I FamFG) umfassend aufzuklären. Bei der Würdigung der so erhobenen Feststellungen gilt keine Regel, alle Umstände mit einer Neigung zur gemeinsamen Sorge zu beurteilen oder Umstände, die gegen die gemeinsame Sorge sprechen können, nur zu verwerten, wenn sie überwiegend oder hochwahrscheinlich erscheinen. Der Antrag auf Übertragung der gemeinsamen Sorge kann keineswegs nur dann abgewiesen werden, wenn mit erheblicher Gewissheit festgestellt werden kann, dass die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl widersprechen würde (so OLG Nürnberg, FamRZ 2014, 571, 572). Vielmehr ist die Vermutung nach allgemeinen Grundsätzen (§ 37 I FamFG) widerlegt, wenn ein für das praktische Leben brauchbarer Grad an Gewissheit, der Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (BGHZ 53, 246, 253 – Anastasia), dafür spricht, dass entweder die gemeinsame Sorge das Kindeswohl beeinträchtigen oder eine andere Sorgezuordnung dem Kindeswohl besser dienen würde. Die gesetzliche Vermutung wirkt sich für die gemeinsame Sorge dann aus, wenn nichts gegen sie vorgetragen oder ersichtlich wird, weil das Gericht in diesem Falle Ermittlungen nicht beginnen darf, oder wenn Umstände unaufklärbar bleiben, weil die Vermutung in diesem Falle nicht erschüttert ist.

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2. Gründe, die überzeugend gegen die Anordnung der gemeinsamen elterlichen Sorge sprechen, sind weder dem Vortrag der Beteiligten zu entnehmen, noch sind sie sonst ersichtlich geworden.

35

Für diese Entscheidung stehen die Gesichtspunkte der Einigungsfähigkeit und der Verständigungsbereitschaft der Eltern im Interesse des Wohls des Kindes im Mittelpunkt der Erwägungen.

36

Der Vortrag der Antragsgegnerin, des Verfahrensbeistandes und des Jugendamtes, die Eltern seien zur Kommunikation miteinander nicht in der Lage, ist nicht geeignet, die Vermutung zu erschüttern, die gemeinsame Sorge diene dem Kindeswohl.

37

An dem Einwand trifft im Grundsatz zu, dass allein der fehlende Konsens der Eltern staatliche Kontrolle und Entscheidung eröffnet. Wären sie über die Sorgeverhältnisse einig, so bliebe es bei der Alleinsorge der nicht mit dem Vater verheirateten Mutter, oder die gemeinsame Sorge würde ohne gerichtliche Entscheidung allein durch die Sorgeerklärungen begründet (§ 1626 a I Nr. 1 BGB). Erst der – notwendige – Antrag eines Elternteils, eine Entscheidung nach § 1671 II 2 Nr. 1 oder 2 oder § 1626 a I Nr. 3, II BGB herbeizuführen, rechtfertigt die staatliche Intervention zur Ordnung der elterlichen Sorge, auch wenn eine Gefährdung des Kindeswohls, die die Eingriffsbefugnis nach § 1666 BGB eröffnen würde, fernliegt (vgl. zur entsprechenden Lage bei der Beendigung der gemeinsamen Sorge: Staudinger-Coester, § 1671 Rdnr. 98).

38

Allein aus dem Antrag, gegen den Willen des anderen Elternteils eine gerichtliche Sorgezuordnung herbeizuführen, auf eine Zerstrittenheit zu schließen, die die für die gemeinsame Sorge geltende Vermutung erschüttert (so BeckOK-BGB-Veit, § 1626 a Rdnr. 46: „im Einzelfall“), führt zum einen die Bestimmungen der §§ 1626 a II 2 BGB und 155 a III, IV FamFG ins Absurde. Es wäre kein Verfahren mehr denkbar, in dem ohne nähere Nachforschungen und ohne Anhörungen die gemeinsame Sorge angeordnet werden könnte, weil stets nachzuprüfen wäre, ob allein die Erforderlichkeit eines streitigen Verfahrens auf eine entscheidungserhebliche Zerstrittenheit hindeutet. Zum anderen sind typische Fälle in ausreichender Variantenbreite denkbar, die den Antrag erforderlich werden lassen, weil der andere Elternteil aus nicht anerkennenswerten Gründen die Sorgeerklärung verweigert (Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 95 f., 118).

39

Aber selbst eine aus anderen Erkenntnisquellen als allein der Antragstellung festzustellende scheinbar heillose Zerstrittenheit der Eltern gerade über eine zur elterlichen Sorge gehörende Entscheidung rechtfertigt weder die Aufhebung der gemeinsamen Sorge noch die Ablehnung ihrer Begründung. Vielmehr setzt dieses Verfahrensergebnis voraus, dass der Elternstreit sich zum einen ungünstig auf das Kindeswohl auswirkt (vgl. zur Übertragung der Alleinsorge OLG Köln, NJW-RR 2008, 1319, 1320) und dass zum anderen allein durch das Vermeiden der gemeinsamen Sorge Abhilfe zu erwarten ist (vgl. ebenfalls zur Übertragung der Alleinsorge BGH, NJW 2005, 2080).

40

Das Festhalten an der elterlichen Sorge allein der Mutter kann dazu dienen, eine unüberbrückbare Meinungsverschiedenheit zu beheben, und dies kann sich günstig auf das Kind auswirken, wenn zu erwarten ist, dass die Eltern die Gerichtsentscheidung als eventuell unliebsam, aber doch als verbindlich hinnehmen und deshalb ihren Streit nicht fortsetzen, sondern als unabänderlich entschieden betrachten. Diese günstige Prognose einer Ablehnung der gemeinsamen Sorge muss gestellt werden können, wenn vom gesetzlichen Leitbild gemeinsamer Sorge abgewichen werden soll. Nicht die Übertragung der gemeinsamen Sorge bedarf eines besonderen Grundes, sondern die dieses Ergebnis ablehnende Entscheidung.

41

Dem Vortrag der Beteiligten ist keiner der Gesichtspunkte zu entnehmen, die gemeinsam die gesetzliche Vermutung erschüttern könnten: weder die vollständige Kommunikationsverweigerung der Eltern, noch daraus folgende Unmöglichkeit, wichtige Entscheidungen zu treffen, keine ungünstigen Auswirkungen auf das Wohl des Kindes und schließlich keine günstige Prognose einer Alleinsorge der Antragsgegnerin.

42

Der Vortrag, Kommunikation zwischen den Eltern sei nicht möglich, steht im Widerspruch zu den Schilderungen der Ereignisse, die mit der Konfirmationsfeier des älteren Kindes (Schriftsatz der Antragsgegnerin vom 16. September 2014, S. 2 = Bl. 148) und mit den Urlaubsplanungen (Schriftsätze des Antragstellers vom 27. November 2014, S. 5 = Bl. 193, und der Antragsgegnerin vom 24. Juni 2015, S. 2 = Bl. 298) verbunden waren, und ist zudem nicht mit den eingereichten eMail-Ausdrucken (Anlagen zum Schriftsatz der Antragsgegnerin vom 24. Juni 2015, Bl. 301 ff.) zu vereinbaren. Vollständige Kommunikationsverweigerung kann jedenfalls nicht festgestellt werden. Selbstverständlich ist eher zu wünschen, der Antragsteller und die Antragsgegnerin könnten einen vertrauensvollen und wenn schon nicht freundlichen, so doch jedenfalls höflichen und anständigen Umgang miteinander pflegen und einander zu regelmäßigen Gesprächen zur Verfügung stehen. Aber die Übertragung der gemeinsamen Sorge durch eine Gerichtsentscheidung setzt einen in jeder Hinsicht wünschenswerten Zustand nicht voraus, noch muss er als Verfahrensergebnis sicher zu erwarten sein. Herrschten diese idealen Verhältnisse, so hätte – wie schon ausgeführt – niemand Anlass gehabt, ein Gerichtsverfahren zu beginnen, weil alles im gegenseitigen Einvernehmen hätte gelöst werden können.

43

Es ist nach den zur Verfügung stehenden Erkenntnissen nicht zu erwarten, dass durch eine Ablehnung der gemeinsamen Sorge die derzeit offensichtlich unzulängliche, dringend verbesserungsbedürftige Kommunikation zwischen den Eltern gefördert und der Elternstreit beendet würde und damit die Ursachen wegfielen, von denen zu befürchten ist, dass sie in nächster Zukunft Leid und Kummer des Kindes bewirken werden. Der Verfahrensbeistand schildert, er habe mit dem Kind nicht ins Gespräch kommen können (Berichte vom 12. Mai 2014, S. 1 = Bl. 131, und vom 12. Mai 2015, S. 1 = Bl. 275). Das kann bei einem fünf Jahre alten Kind auf völlig üblicher Schüchternheit gegenüber Fremden beruhen, die in keiner Hinsicht zu Besorgnis Anlass gibt. Denkbar ist aber ebenso eine begonnene Abneigung, sich mit dem Elternstreit befassen zu müssen, den das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit inzwischen zur Kenntnis nimmt. Die von der Antragsgegnerin geschilderte Weigerung des Kindes, zum Umgang in den Haushalt des Antragstellers zu wechseln, kann dem aus vielen Konstellationen ähnlicher Art bekannten Verhaltensmuster eines Kindes entsprechen: Es empfindet keine Abneigung gegen den denjenigen, zu dem es nach seinen Angaben nicht gehen möchte, sondern es fühlt sich für das Befinden des obhutgebenden Elternteils verantwortlich und meint, ihm durch die geäußerte Abneigung Gutes tun zu können. Ob dies hier zutrifft oder ob das von den Beteiligten geschilderte Verhalten des Kindes anders motiviert ist, braucht nicht aufgeklärt zu werden. Wenn das Kind begonnen haben sollte, Verstörung und Bedrückung zu empfinden und zu äußern, so fühlt es sich jedenfalls nicht durch Entscheidungen der Eltern belastet, sondern durch den Umstand, dass beide nicht miteinander reden.

44

Der eventuell aufkommende Loyalitätskonflikt des Kindes und die ihm wahrscheinlich bevorstehende Überbeanspruchung durch das Empfinden, ihm werde Parteinahme für einen Elternteil abverlangt, finden ihre Ursache nicht in der Zuordnung der Entscheidungsbefugnis an die Mutter oder in der fehlenden Mitwirkung des Vaters, sondern im Elternstreit. Dem Kind kann ganz offensichtlich nicht durch eine Zuordnung der elterlichen Sorge auf die Antragsgegnerin oder auf beide Eltern gemeinsam geholfen werden, sondern durch einen anständigen, wenn schon nicht höflichen oder netten Umgang der Eltern miteinander. Dieses Bemühen um Einvernehmen und Entgegenkommen schulden der Antragsteller und die Antragsgegnerin nicht sich gegenseitig, sondern jeder von beiden ist dazu dem Kind verpflichtet. Mit der ständigen unterschwelligen oder offen zur Schau gestellten gegenseitigen Geringachtung und mit dem Absprechen jeden guten Willens bei dem anderen verletzen der Antragsteller und die Antragsgegnerin nicht in erster Linie sich gegenseitig, sondern jeder von ihnen verletzt das Recht des Kindes, das beanspruchen kann (Art. 6 II 1 GG, §§ 1626, 1627, 1631 BGB), dass beide Eltern seinem Wohlergehen größere Aufmerksamkeit widmen als dem Streit miteinander.

45

Selbst wenn man den Willen des Kindes für ein maßgebliches Kriterium und einen geeigneten Grund gegen die Übertragung gemeinsamer Sorge nach § 1626 a II BGB halten wollte, stünde dies einer Begründung der gemeinsamen Sorge hier nicht entgegen. Der Senat misst dem Willen des nicht ganz sechs Jahre alten Kindes kein entscheidendes Gewicht zu. Altersgemäß wird die Fähigkeit zur Beurteilung tatsächlicher Umstände und erst recht hypothetischer Verläufe noch nicht ausgeprägt sein. Mit dem Ermessen der Bedeutung eines abstrakten Gedankengebildes wie dem Rechtsinstitut der elterlichen Sorge wird einem Kind im Vorschulalter zu viel abverlangt.

46

Die Antragsgegnerin hat nicht dargelegt, dass die von ihr dem Antragsteller zugeschriebene Gesprächsverweigerung erwarten ließe, dass wesentliche Entscheidungen, die zukünftig in Ausübung der elterlichen Sorge gemeinsam zu treffen wären, unmöglich wären. Fragen von erheblicher Bedeutung für das Wohlergehen des Kindes, über die Einvernehmen erforderlich wäre (§ 1687 I 1 BGB), sind ohnehin selten. Über Alltagsangelegenheiten entscheidet die Antragsgegnerin als obhutgebender Elternteil allein (§ 1687 I 2 BGB). Der Bereich an Entscheidungen, die von getrenntlebenden Eltern gemeinsam zu treffen sind, ist deshalb gering und das erforderliche Ausmaß an Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit entsprechend reduziert (Staudinger-Coester, § 1626 a Rdnr. 90).

47

Der gewöhnliche Aufenthalt des Kindes im Haushalt der Antragsgegnerin steht nicht im Streit. Erst wenn an der Obhut allein der Antragsgegnerin über das Kind etwas geändert werden sollte, bedürfte es einer einvernehmlichen Entscheidung beider Eltern. Derzeit ist kein Anhaltspunkt ersichtlich, der zu Erwägungen führen müsste, das Kind in die Obhut des Antragstellers wechseln zu lassen. Spekulationen darüber, ob in unbestimmter Zukunft, wenn eventuell doch eine Obhutsentscheidung anstehen sollte, eine gemeinsame Entscheidungsfindung möglich sein sollte, können die heute anzuordnende Sorgezuordnung wegen vollständiger Ungewissheit aller maßgeblichen Umstände nicht beeinflussen.

48

Der Umgang und die Umgangsgestaltung gehören nicht zu den Entscheidungen, für die die Sorgezuordnung maßgeblich sein könnte. Dieser Schwerpunkt der Auseinandersetzung zwischen dem Antragsteller und der Antragsgegnerin steht nur geringfügig in Verbindung mit Fragen elterlicher Sorge. Es ist bezeichnend, dass sich der Vortrag sowohl des Antragstellers (Schriftsatz vom 27. November 2014, S. 4 f. = Bl. 192 f.) und noch deutlicher der Antragsgegnerin (Schriftsätze vom 16. September 2014, S. 1 f. = Bl. 147 f., und vom 24. Juni 2015, S. 2 f. = Bl. 298 f.) in weiten Teilen nicht dem Verfahrensgegenstand widmen, sondern der Gestaltung des Umgangs und den dazu geführten Auseinandersetzungen. Streit um den Umgang wird durch eine Entscheidung über die elterliche Sorge indes nicht behoben oder auch nur vermindert. Beide Eltern bleiben – völlig gleichgültig, ob Alleinsorge oder gemeinsame Sorge besteht – dem Kind verpflichtet, einen dauerhaften, regelmäßigen und zuverlässigen Umgang mit dem nicht obhutgebenden Antragsteller sicherzustellen, und jeder von beiden hat dabei alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigen könnte (§§ 1626 III 1, 1684 I, II BGB).

49

Eventuell muss insbesondere der Antragsteller dringend darauf hingewiesen werden, dass die Zuordnung der elterlichen Sorge keinen Einfluss auf die gegenseitigen Rechte und Pflichten hat, die sich auf den Umgang beziehen. Der Antragsteller erhält durch die Teilhabe an der elterlichen Sorge keinerlei weitergehende Entscheidungsbefugnisse in Bezug auf das Ausmaß oder die Durchführung des Umganges. Die Umgangspflicht jedes Elternteils hängt nicht von der Zuordnung der elterlichen Sorge ab (§ 1684 I BGB), und andererseits kommt ein Ausschluss des Umganges auch gegenüber einem Sorgeberechtigten in Betracht, wenn sich dessen grob unangemessenes Verhalten auf das Befinden des Kindes auswirken oder wenn die Durchführung des Umganges für den anderen Elternteil unzumutbar werden sollte (§ 1684 IV BGB).

50

Ebenso hat die Antragsgegnerin unabhängig von der Zuordnung der Sorge den Umgang des Kindes mit dem Antragsteller nach Kräften zu fördern und alles Erforderliche zu tun, um dem Antragsteller und dem Kind regelmäßigen Umgang als erwünscht und erstrebenswert erscheinen zu lassen. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die die Annahme stützen könnten, ein Festhalten an der Alleinsorge der Antragsgegnerin würde den Umgang dem Streit entheben, und nur bei gemeinsamer Sorge würde es bei den bekannten Reibereien und Auseinandersetzungen bleiben. Diese Prognose wäre erforderlich, weil Gegengründe gegen die gemeinsame Sorge gefunden werden müssten, um den darauf gerichteten Antrag abzulehnen. Die Verbissenheit beider Eltern lässt hier auf eine befriedende Wirkung einer gerichtlichen Bestätigung der Alleinsorge aber nicht hoffen.

51

Dass es auch in Zukunft immer wieder Auseinandersetzungen zwischen den Eltern geben kann, rechtfertigt eine Ablehnung gemeinsamer Sorge nicht. Dass gemeinsame Entscheidungen nur mühevoll und nach langwierigen und eventuell unerfreulichen Diskussionen erreicht werden können und dass beide Eltern vielleicht Vorbehalte gegen diese Entscheidungen behalten werden, spricht nicht gegen gemeinsame Sorge. Das bei Ausübung der gemeinsamen Sorge für das ältere Kind Erlebte kann deshalb der gemeinsamen Sorge für das jüngere nicht entgegengehalten werden. Die Alleinsorge dient nicht dem Ziel, die Schwierigkeiten des gemeinsamen Entscheidens trotz unterschiedlicher Auffassungen zu vermeiden. Sie soll die Eltern nicht von der Last befreien, eigene Ansichten vom jeweils anderen in Frage stellen zu lassen und die eingenommene Position zu überprüfen und zu ändern. Da das Wohl des Kindes, nicht die Befindlichkeiten der Eltern, das bestimmende Tatbestandsmerkmal des § 1626 a II BGB ist, werden umstrittene gemeinsame Entscheidungen der Eltern dem Festhalten an der Alleinsorge der Mutter in aller Regel vorzuziehen sein. Gerade wenn das Kind ein Alter erreicht haben wird, das ihm zunehmende Einsicht in die Verhältnisse verschafft, könnten es in dem Bemühen beider Eltern, seine Belange durch eigene, wenn auch schwer zustande gebrachte Entscheidungen zu wahren, ein höheres Maß an Zuwendung erkennen als in der Inanspruchnahme staatlicher Hilfe zum Erzwingen alleiniger Entscheidungsbefugnis.

52

Sowohl der Antragsteller als auch die Antragsgegnerin sollten sich dem Kind verpflichtet fühlen, sich – eventuell mit professioneller Hilfe des Jugendamtes und begleitet von psychotherapeutischer Behandlung – darum zu bemühen, nicht nur die Lebensverhältnisse des Kindes dauerhaft und verlässlich zu ordnen, sondern vor allem die gegenseitigen Vorhaltungen zu beenden, um dem Kind die Gewissheit zu verschaffen, es selbst stehe im Mittelpunkt der Bemühungen und es komme allein darauf an, seine Zufriedenheit sicherzustellen, nicht diejenige der Erwachsenen.

III.

53

Diese Entscheidung bedarf einer mündlichen Verhandlung nicht.

54

§ 155 a III 1, IV 1 FamFG ist zu entnehmen, dass die gemeinsame Sorge nicht verheirateter Eltern in einem schnellen, schriftlichen Verfahren durchgesetzt werden soll. Nur wenn Gründe bekannt werden, die gegen die gemeinsame Sorge sprechen, sind sie in mündlicher Verhandlung zu erörtern und zu prüfen. Eine der gesetzlichen Vermutung des § 1626 a II BGB entsprechende Entscheidung soll ohne mündliche Verhandlung ergehen können. Nur zum Widerlegen der Vermutung bedarf es der eingehenden Prüfung, zu der auch eine mündliche Erörterung mit den Beteiligten gehören soll.

55

Da der Senat dem Vortrag der Beteiligten und den Berichten des Verfahrensbeistandes und des Jugendamtes Gegengründe nicht entnehmen kann, denen durch weitere Ermittlungen nachgegangen werden könnte oder die ohne weitere Aufklärungsbemühungen zur Ablehnung des Antrages veranlassen müssten, braucht nicht entschieden zu werden, ob es nach den Anhörungen in erster Instanz einer weiteren mündlichen Verhandlung bedarf.

IV.

56

Verfahrenskostenhilfe kann der Antragsgegnerin nicht bewilligt werden, weil sei eine Erklärung über ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, entgegen ihrer Ankündigung (Bl. 284), nicht vorgelegt hat (§§ 76 I FamFG, 117 II 1 ZPO).

V.

57

Die Kostenentscheidung beruht auf § 81 I 1 FamFG, die Wertfestsetzung auf den §§ 55 II, 45 I Nr. 1 FamGKG.

VI.

58

Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen, soweit die gemeinsame elterliche Sorge übertragen worden ist. Die Anwendung des § 1626 a II BGB in der seit 2013 geltenden Fassung hat grundsätzliche, über den hier zu entscheidenden Einzelfall hinausreichende Bedeutung und ist, wie dargelegt, Gegenstand rechtswissenschaftlicher Diskussionen (§ 70 II 1 Nr. 1 FamFG).

59

Insoweit steht der Antragsgegnerin, dem Verfahrensbeistand und dem Jugendamt gegen diesen Beschluss die Rechtsbeschwerde zu. Die Rechtsbeschwerde ist binnen einer Frist von einem Monat nach der Zustellung dieses Beschlusses durch Einreichen einer Beschwerdeschrift bei dem Bundesgerichtshof, Herrenstraße 45 a, 76133 Karlsruhe, durch einen dort zugelassenen Rechtsanwalt einzulegen. Behörden und juristische Personen des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihnen zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse können sich durch eigene Beschäftigte mit Befähigung zum Richteramt oder durch Beschäftigte mit Befähigung zum Richteramt anderer Behörden oder juristischer Personen des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihnen zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse vertreten lassen. Die Rechtsbeschwerdeschrift muss die Bezeichnung dieses Beschlusses und die Erklärung enthalten, dass gegen diesen Beschluss Rechtsbeschwerde eingelegt werde. Die Rechtsbeschwerdeschrift ist zu unterschreiben. Die Rechtsbeschwerde ist, sofern die Beschwerdeschrift keine Begründung enthält, binnen einer Frist von einem Monat zu begründen. Die Frist beginnt mit der Zustellung dieses Beschlusses. Die Begründung der Rechtsbeschwerde muss enthalten: die Erklärung, inwieweit der Beschluss angefochten und dessen Aufhebung beantragt werde (Rechtsbeschwerdeanträge), die Angabe der Rechtsbeschwerdegründe, und zwar die bestimmte Bezeichnung der Umstände, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt, und, soweit die Rechtsbeschwerde darauf gestützt wird, dass das Gesetz in Bezug auf das Verfahren verletzt sei, die Bezeichnung der Tatsachen, die den Mangel ergeben.

60

Im Übrigen besteht kein Anlass, die Rechtsbeschwerde zuzulassen (§ 70 II FamFG).

 

Anmerkung:

Bitte unbedingt die Revisionsentscheidung des BGH beachten! 

Beschluss v. 15. Juni 2016 - XII ZB 419/15

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Bolles Newsflash


Kein Rant.

Bolles nicht mainstreamkonformes Feuilleton


"Läppische" 100

(Foto:Sorgerechtapartheid.de)

Egal wieviel gehüpft, egal wieviel geschwänzt, egal wieviel "gestreikt" und geschwätzt wird, ein statistischer Zahlencluster wie der des langzeitstatistischen Wetters, besser bekannt unter dem Begriff Klima , ist und bleibt emotionslos, kann weder geschützt noch gerettet werden.

Mit diesem Hintergrundwissen erfreue ich mich stoisch an der letzten Rose der Gartensaison 2021.

 

Bis zum natürlichen Restart des Jahreszeitenkreislauf wird also noch viel Wetter übers Land ziehen.
Dabei sind es keine "läppischen" hundert Tage mehr bis "mutige", kälteunempfindliche Schneeglöckchen den frostigen Boden und die Schneeschichten aufbrechen werden während andere Pflanzen noch Winterschlaf halten. Alsbald ziehen dann "kesse" Krokusse nach und starten den Frühlingsbegrüßungsturbo für das annuelle bunte Gartenpotpourri, das Kaleidoskop der Farben.


The same procedure as every year.

 

Ich sehe mich im grünen Garten"strampler" und mit gefütterten Gartenclogs, bewaffnet mit Sauzahn, Harke und Gartenschere die nächste Freiluft Gartensaison eröffnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich aufgrund eigener Risikoabwägung "geboostert", vielleicht sogar im Besitz eines Impfabos und voller gärtnerischer Zuversicht.
Es kann aber auch anders kommen.

Jähe Wendungen sind möglich und meist kommt es schlimmer als gedacht und ich bin zwischenzeitlich dort wo keine FFP2-Maultäschle getragen werden, weil ich angesichts des Alters, der Diabetes, der koronaren Dreigefäßerkrankung, einer Impfung oder einer auf den Kopf gefallenen Kokosnuss mein Gastspiel auf der Erde beenden musste.

 

Am Tag als meine nichteheliche Tochter Lisa in Berlin ihren 11.Geburtstag beging beendete in Frankfurt am Main der, je nach Sichtweise als Hauptmann von Kattowitz berüchtigte oder als Literaturpapst gespriesene Marcel Reich-Ranicki sein intensives Zeitungslesen.
Das Datum ist die einzige Gemeinsamkeit beider Ereignisse.


Dem Lisa unbekannten Reich-Ranicki hatte bis zu diesem Tag vor allem die Gewissheit, nicht mehr die Zeitungen des nächsten Tages lesen zu können, am Tod geschreckt. 

Das Fehlen des Zugangs zu Zeitungen beunruhigte meine Tochter weniger.
Das bildungsbürgerliche Lesen lag nicht im kindlichen Interesse und ist der Generation der hüpfenden Zoomer nicht wesenseigen.
Die vorsätzlich getrennterziehende Mutter indoktrinierte zudem das Mädchen mit ihrem elterlichen Alleinvertretungs- und Bildungsanspruch, zwang es mit familiengerichtlicher Förderung des prostitutionsnahen Kindbesitzes ins Residenzmodell und hielt es de facto im Stockholm Syndrom gefangen.


Mit Blick auf den Niedergang der Presse und dem Sterben des Journalismus sollte heutigentags eine fehlende Kenntnisnahme des Inhalts künftiger Gazetten kein primäres Schrecken am eigenen Tod mehr verbreiten.


Zumindest nicht bei mir.

In der Ära der Merkel-Kabinette I-IV, in der das Wohl des einheimischen Souveräns konsequent politische Missachtung erfuhr, verkünden die Zeitungen von morgen zuvörderst "Palastnachrichten" mit tagesaktuell vorgegebener Einheitsmeinung als freiwillig gleichgeschaltete Pinocchio-Presse mit stetig wechselnden Feind- und Glaubensbildern.


Die die sich als Demokraten bezeichnen sind keine.

Die die sich Antifaschisten nennen segeln unter falscher Flagge, kämpfen gegen Hass und Hetze, wohl organisiert mit Cancel Culture, Zwei-Minuten-Hass-Ritual bis hin zur Hass-Woche um die Deutungshoheit und Zensurhoheit im Netz für sich zu sichern.

 


Mein Lebenszyklus als weißer Cis-Mann und entsorgter Vater eines nichtehelichen, zwischenzeitlich volljährigen Kindes ist endlich wie meine Fehlbarkeit.


Einzig die messianische Zeitschleife kennt die Unendlichkeit.


Ewig kommen und gehen Heilslehren.

Aktuell beerdigen Diversität, Quoten, Genderhickserei und Inklusion die Bestenauslese, die Kriterientrias aus Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Unbeirrt, wieder und wieder, bringt die Menschheit Dummheit hervor, werden Kluge von Schwätzern und Eiferern gejagt, und wird mit Cerebraler Diarrhoe in Politik und Gesellschaft Mainstream-Entertainment gemacht.
Sei es in Form von Koalitionsvereinbarungen, sei es durch Zuscheißen sozialer Medien mit der tagesaktuell vorgegebenen politischen Einheitsmeinung durch Gutmenschen und Haltungs"journalisten", sei es in Form einer Dauerpenetration in die Hirne der Menschen durch den ÖRR, Neue deutsche Medienmacher und "privater" Medien oder, wie jüngst, durch juristische Bullshiterei (siehe die Initia­tiv­stel­lungnahme Nr. 56/2021 des Deutschen Anwaltvereins).

Nach der braunen und der roten Zeit folgt die (bejubelte) Grüne und mit ihr ein weiteres Mal die ideologisch motivierte Diskriminierung und unethische Selektion. Die woke Gesellschaftsideologie sitzt bereits fest im Sattel, die Great-Reset-Initiative des Weltwirtschaftsforum befindet sich in Umsetzung. Die Entpolizeilichung und Entdemokratisierung des Landes läuft.
Das NGO-Business brummt.
Antifa und Kirchen agieren und schleusen gemeinsam.


(Sind Bacha Bazi eigentlich als Ortskräfte oder als Familiennachzügler aus Afghanistan eingereist worden; und wenn ja: ausreichend oder wieviel ?)


Geld für Propaganda ist ausreichend vorhanden. Väter-und Männerhass dominiert gesellschaftlich anerkannt. Die gepamperte Journaille singt das Lied ihrer auch (ausländischen) Mäzene. Eine Plagiatorin spielt Regierende Bürgermeisterin...

Das Bundesverfassungsgericht ist, nicht erst seit Merkel Spezi Habarth dort installiert wurde, in schlechter Verfassung. Es konstruiert Geschlechter, alimentiert die staatlichen Hofnarren mit üppigen GEZ-Einkommen und schützt, ohne zu Hüpfen, das Klima. Triage Horrorszenarien, Panikmache und Hysterie sind allgegenwärtig.


Merkel ist weg.

Es wird, falls überhaupt möglich, dauern bis sich Deutschland von ihrer und der anderen alten weißen Frauen Politik erholt.

Die Raute ist Geschichte und die Bezeichnung einer Kinderlosen als Mutti nur noch ein Synonym für die total verkorkste deutschen Familienpolitik. Gerichtsverfahren, wie einige andere ehemalige europäische Staatschefs, muss sie nicht fürchten. Ihre "Kinder" und Vollstrecker machen munter weiter. Von der M- zur S-Variante.

Nach Jahren des Wegbeißen und Entkernens, der Stagnation, des Spaltens und des Niedergangs folgt nun eine Zeit die zweifelsfrei noch schlechteres politisch-ideologisches Entertainment liefern kann. Der Grundstein ist irreversibel gelegt.

 

In meiner Jugend liebte eine anthropomorphe, femanzisch-egomanische Powersau einen stets überforderten, "Applaus, Applaus"-schreienden, kleinen, grünen Frosch.

(Collage erstellt mit Material von Pixabay.de)

Statler und Waldorf, den beiden Grantlern die sich die Loge links der Bühne im Muppet Theater teilen, bot sich stets ein umfassend illustres Bild des monströsen und diversen Muppet-Universums.

Das war Entertainment, mega, unbeschwert, biologisch inkorrekt und Rassegrenzen überwindend.


Heutigentags ist dies nur noch ein ergiebiges MeToo- und diverses Geschlechterallereithema über Schweine-und Froschschenkel.

Unbeschwert lachen ist schwer und gefährlich geworden, weil immer ein Shitstorm organisiert werden kann.
Selbst die Frage nach der "schärfsten Biene im Bundestag" führt bei Dauerempörten im Netz zur Dauererektion der Amygdala und dosierten shitstorm.

Was für ein Amüsement.

 

Das ist so lustig wie ein Verbot von Mode um die Umwelt zu retten, die Einführung einer Pflicht zum Tragen von Hanfkrawatten um sich zur Vermeidung des ökologischen Fußabdrucks im Wald an einen Baum zu hängen oder die Aufstellung einer gebrauchten Schaufensterpuppe mit Gesslerhut für Politikerinnen oder andere Bedürftige im Parlament.
Die zwangsweise Anwendung des Bechdel-Testes auf sämtliche Lebensformen und Geschlechter sowie PoC und BIPoC im polit-medialen Komplex dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ausgenommen bleiben die weißen heterosexuellen Männer.


Es gilt: Kein Film mehr ohne Randgruppenproblematik!

Taffe, zierliche Kommissarinnen vermöbeln depperte und bärbeißige  Zwei-Zentner-Männer und Frauen, die Männer töten, können auf wohlwollende Ermittler und Straffreiheit hoffen, weil Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen ist.


Es gilt: Keine wohlgewachsenen Menschen mehr und kein Bodyshaming in der Werbung.

Überhaupt scheint die Zielgruppe der aktuellen Reklamekampagnen im schwarzen Amerika oder in "Dunkeldeutschland" ausgemacht zu sein.

 

Ach, sorry! Das gilt ja bereits. Das propagandistische Entertainment ist schon länger in fester Hand.

Da ist ja bereits schrecklicher Trash üblich wie das "N-ger" im Untertitel bei der neuen Eigenserie der ARD "Ein Hauch von Amerika".

Den "Rest" wird die Staatsministerin für Kultur und Medien schon richten und "das Auge der Fatima" wird uns vor dem bösen Blick und den Konsum schlechter Filme und Propaganda schützen....

 

 

"Läppische" 100 Tage bis zum Frühlingsanfang sind zu überbrücken.

Der Entertainmenteffekt ist winterschlafmäßig.
Leichter dürfte es die zweifelhafte politische Unterhaltung haben.

Die ersten 100 Ampeltage mögen noch auf krampfhaftes Wohlwollen treffen.


Dann stehe ich wieder mit Sauzahn in meinem Garten und grübele über die bunte Vielfalt, über Sinn und Sinnfreiheit nach.


Manchmal darf es auch ein bissel Polemik sein und ich sogar mein Pro Quote verkünden.


„In einer Bundesregierung kann Platz für 30 Prozent weiße Männer aus Westdeutschland sein, auf den übrigen Positionen muss sich die Vielfalt im Land widerspiegeln“, fordert Bozkurt.

Die SPD-Politiker: Karamba Diaby, Cansel Kiziltepe, Lars Castellucci und Yasmin Fahimi und nicht nur diese haben tolle Ideen. Leider haben sie die Einführung einer Quote für Arschgeweihträgerinnen nicht gefordert um die Vielfalt Deutschlands wiederzugeben.

Dabei dominieren auch im neuen Bundestag erneut die nicht wertschöpfend Tätigen, die Advokaten und die Parvenüs der Studien-und Berufsausbildungsabbrecher, die Schwätzer, Ideologen und Abzocker.


Wird hier die Vielfalt meiner Heimat abgebildet?


Mal sehen was mein Nachbar meint.

 

Ein einziges Mal spreche ich mich also für eine Quotierung aus:


Gegen eine Kontingentierung Antideutscher Alt-und Neukartoffeln in Parlamenten und im medialen Komplex auf 50 Prozent würde ich keine Vorbehalte haben.

Das hindert zwar die Abschaffung Deutschlands nicht, doch es dürfte sich bis zu meinem Ableben, hoffentlich noch einige Jahreszyklen, verzögern.


Das ist egoistisch.

 

"Ich möchte gern erfahren, wie es weitergeht. Ich möchte dabei sein"

Ich möchte, auch wenn die Steigerungsformen des illustren politisch-esoterischen Aktionismus den weiteren Niedergang verkünden, wissen wie es weitergeht und, wie Statler und Waldorf in Personalunion, mit eigener Meinung das diverse menschliche Universum im Grünen kommentieren.


Schlecht, schlechter, quotenschlecht.

 

Der weiteren Stagnation und der Weg der Zerschlagung der Familie im deutschen Familienrecht gilt mein Hauptaugenmerkt. Denn: Ich schreibe hier nicht als objektiver, unbeteiligter, unparteilicher Beobachter. Ich schreibe hier als Geschädigter.
Eingereiht in die gesamte gesellschaftliche Entwicklung in der sich Männer und Väterbashing umfassend durchsetzt, ist der Blick auf die deutsche Familienpolitik kein rosiger sondern ein reziprok umgekehrtes, also mehr als gering unterhaltsames Muppet-Entertainment mit traurigem Gestalten die Politdarsteller mimen.

Die Praxis der Sorgerechtapartheid als probates Mittel bei der Zerstörung der Familie wird nicht angetastet. Leibliche Väter werden weiterhin diskriminiert." Hierzu werden wir das "kleine" Sorgerecht" für soziale Eltern ausweiten (Seite 101 des Koalitionsvertrages)". Mit der Erfindung eines "Instituts der Verantwortungsgemeinschaft" soll die Transformation in der Familienpolitik vorangetrieben werden.

Das lateinische Rechtssprichwort Mater semper certa es ("die Mutter ist immer sicher") dürfte zur Freude von Paragrafenjongleuren (und trotz DNA-Testmöglichkeiten) nicht ebenso auf Väter (Vater ist der der das Kind gezeugt hat) Anwendung finden sondern auf soziale (was immer das sein mag) Vielmütterschaft

Eine Kinderlose als Mutti zu bezeichnen dürfte bereits "biologistisch" belustigend sein. Die ernsthafte Benennung einer Zweitmutter einer lesbischen Ehe, in der ein Kind beschafft wurde, als leiblichen Elternteil toppt hier nochmals.
Der Satz "Früher war alles besser" trifft zwar nicht des Amüsements Kern, doch die Neubesetzung des Chefpostens des Ministeriums für Gedöns (BMFSFJ) ist feministisch vielversprechend.
Der Job als Frauenministerin wurde wesentlich öfter verschachert als der der Kanzlerette.

Der große Wurf war und ist bisher nicht dabei.


Die Neue heißt Anne Spiegel, von wertschöpfender Tätigkeit und Arbeit weitgehend befreit, ist sie mit vier (eigenen) Wort hinreichend beschrieben:: „Einmal Feministin, immer Feministin“.
Der üblichen Werdegang: Abitur, Studium von Geschwätzwissenschaften mit Magister-Abschluss, Berufspolitikerin. Vermutlich Cisgender, weiblich. Um die Kinder kümmert sich der schottische Ehemann.

Die grüne Esoterik und Phraseologie hat sie verinnerlicht, Erfahrungen mit Stellenbesetzungen nach Geschlecht und Parteibuch können angenommen werden.

Ihre To do-Liste ist so bekannt wie erschreckend.

Die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) hat sich für eine einheitliche gendergerechte Sprache in Gesetzestexten und anderen Vorhaben der künftigen Ampel-Koalition ausgesprochen. "Ich finde gendergerechte Sprache wichtig, auch in staatlichen Dokumenten", sagte Spiegel dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Es wäre wünschenswert, wenn die Bundesregierung zu einem einheitlichen Verfahren findet."

Die Abschaffung der Vaterschaft und die Einführung des Instituts der Verantwortungsgemeinschaften ist ein Parteiziel und Koalitionsaufgabe .Die Senkung bzw. Anpassung der Unterhaltspflichten für Väter an objektive Gegebenheiten wohl weniger.
Anwälte erzeugen Streit und die Pläne der Ampelkoalition im Familienrecht einen weiteren unbestimmten Rechtsbegriff einzuführen dürften hier und bei der Helferinnenindustrie Kindeswohl zu Jubel führen.

Noch weniger als Hüpffreudige die die Kausalzusammenhänge zwischen Klima und Wetter nicht zu verstehen und zu begreifen in der Lage bzw. willens sind, sind die selbsternannten und verbeamteten Beschützerinnen des Wohls der Kinder sinnvoll zu entscheiden und zu handeln befähigt.
All dem liegt "ideologische Weitsicht" zugrunde.
Während die Ersteren sich als Zuhälter des Great Reset verdingen und benutzt werden, agieren die Vertreterinnen der "Helferinnenindustrie Kindeswohl" als Luden um für Kreidekreismütter den maximalen monetären Gewinn aus dem Alleinbesitz der Frucht ihres Leibes zu sichern.

 

Abzuwarten bleibt lediglich ob und wann die feministische Frauenministerin der Grünen die Idee des Entzugs der Fahrerlaubnis auf den Tatbestand der Unterhaltspflichtverletzung auszuweiten, erneut durch die Gänge des familienfeindlichen Ministeriums und in die treuen Presse Gazetten treibt.

Das deutsche Familienrecht verharrt auf dem Stand der 60er.


Ich bin mir sicher, dass mit Blick auf die Zukunft auch die politische Fachkraft Spiegel die Zerstörung der Familie nicht dauerhaft verwirklichen kann. Mag sein, dass bei der Abschaffung Deutschlands der Point of no Return überschritten wurde, der Kampf gegen die Familie erreicht diesen "sieghaften" Punkt nicht.


Das ist meine stoische Sicherheit.


Mal schauen was die ersten 100 Tage "Ampelei" bringen.


Das will ich sehen und wissen und besorg´ mir deshalb ein Impfabo. Noch schlafen meine Tulpenzwiebeln (siehe oben)...


Gern verlinke ich auf die Kampagnen-Homepage von

 

"Genug Tränen! Kinder brauchen beide Eltern".

 

Die Aktion erscheint reputabel, honorig und redlich und vielleicht nicht nur dem Kindeswohl-Business zuarbeitend.

Allenfalls sinnvoll im aufgehetzten woken Mainstream des staatlich organisierten Männer- und Väterhasses darf sie dennoch skeptisch gesehen werden.

 

Bilden Sie sich eine Meinung.


Ich habe die Petition unterzeichnet und wünsche der Aktion zumindest mediales Gehör.

 
 

 


(Collage erstellt mit Material von Pixabay.com/de/)

Fließend von Zero-Covid zu Zero-CO2

oder

Staatliche Lufthoheit über alle Betten

 

Meine Webseite - meine Meinung

 

Spoilerwarnung

Das folgende Feuilleton ist nicht satisfaktionsfähig weil ich mich bemühe auf das Deppenapostroph, das in-Suffix, Deppinnensterne sowie auf verruchte A-Z-Wörter wie Saupreiß, Indianer, Köterrasse, Rosettenzäpfchen oder auf rassistische Wortpaare wie Kartoffel-,Spätzle-,Pizza-,Spaghetti- oder Labskausfresser, Kipferl und Wiener Würstchen zu verzichten und mich (unverbesserlich) auf Artikel 5 des (formal noch geltenden) Grundgesetzes berufe.

Ich verzichte insbesondere auf das N-Wort als zeitgeistgemäßes, absolutes In-und Modewort für den vom ÖRR-indoktrinierten Menschen. Obwohl keine Kochsendung, kein Politikergeblubber und kein mainstream-korrektes privates Statement ohne Verweis auf die Nachhaltigkeit auskommt - meine Traktat schon.

Großes Indianer:innenehrenwort!

Klappt das ist es gut.

Klappt das nicht ist es Satire.

 

Im grünen Dämmerschein unserer väterfeindlichen Zeit hier nun meine Shutdown-Gedanken und Prognosen im Lockdown Teil 3. (Teil 1 und Teil 2)


Der Anlass ist (wie stets) gegeben.


Ohne Stocken wird die Zero-Covid-, in die Zero-CO2-Strategie überführt. Die Hoffnung auf ein gesundes Zeitalter wird durch ein dunkelgrünes ersetzt.


Der Haltungs-und Bevormundungsjournalismus läuft sich heiß.

Heulbojen-Apokalyptik und Turbo-Panik sind allgegenwärtig.


Das ist unsere Zeit.


An der kommenden politischen Vergrünung ändert auch die Bildung der nächsten Bundesregierung, sofern dies noch in diesem Jahr oder erst nach einer Neuwahl erfolgt, nichts, weil über allem Tun der mächtige dunkle Schatten der Raute, der UN, des Weltwirtschaftsforums und eines Klaus Schwab & Co. den Niedergang begleiten.


Die Bestenauslese wurde abgeschafft.

Jetzt gibt es Quoten und Diversitätsvorgaben.

Leistung zählt nicht mehr.

Die Vulva avancierte zum wichtigsten Einstellungskriterien.


Das Bundesverfassungsgericht degenerierte zur willfährigen politisch-ideologischen Lachnummer, sucht nach Geschlechtern und sexuellen Vorlieben, versorgt den ÖRR und steht auf Du und Du mit dem Klima- und Wetterbericht sowie der Kanzlerin.


"Quality is a Myth" predigen die staatlich besoldeten Propheten.


Vor der künftigen Bundesregierung, die einen durch eine Trullagang geschaffenen failed state und ein tief gespaltenes Land übernehmen wird, liegen riesige Probleme die zu meistern nicht möglich sind, weil eine 16jährige protestantische FDJ-Arbeit nicht nur die ungeliebte Partei CDU entkernt und entmannt hat sondern auch den Beitritt der BRD zur DDR erfolgreich umsetzte.


Merkel war nie "Kohls Mädchen". Wenn überhaupt dann das der beiden Erichs.


Die Aussicht auf Lastenräder, 8m² große Tiny Houses, Sprach-und Meinungspolizei, monatliche Impfungen und vegane Kost kann zumindest die Migration nach Deutschland ausbremsen.


Zunächst wird ein großes Palaver beginnen.

Größer, ausdauernder und totaler als die propagandistische Dauerbeschallung der Eingeborenen durch den ÖRR mit seinen erprobten Propagandisten und Demagogen im Bunde mit den Neuen Deutschen Medienmachern (germanP ocs).
Gerhard Löwenthal und Karl-Eduard von Schnitzler müssen sich von den heutigen ideologischen Apologeten des Staates nicht in den Höllenschlund der ewigen Verdammnis für politisch-agitatorisches Lügen und Faken stellen lassen. Sogar gegenüber den höchsten protestantischen und katholischen Ortskräften des Herrn, den Geschäftsleuten der Seenotrettung und der Antifa erscheinen sie nur als unbedarfte Zauberlehrlinge im ersten Ausbildungsjahr.


Für Nostradamus und die Meinungsforschungsinstitute der Jetztzeit wäre es ein Leichtes das kommende Gelaber vorauszusagen. Und sie lägen dabei mal richtig.


Die staatliche Propaganda-und Demagogiemaschinerie wird noch mehr Experten, Faulenzer und Schwätzer beköstigen. Sie werden indoktrinieren, den Verlust der Raute deuten und resistent eruieren warum der Wähler bei jeder Bundestagswahl trotz zunehmender medialer Täuschung sein Kreuz falsch setzt.


Routiniert wird die gewählte Politgarde das Ergebnis mit massivster Propaganda und bigotter Dreistigkeit so trickreich hinbiegen das weiter gemerkelt werden kann.


Die Claqueure und die Schreihälse die am lautesten "Mutti, Mutti" skandierten werden sich nach dem Führungswechsel schnell des Kritisierens des ehemaligen Idols befleißigen um sich durch den weiteren Kampf gegen Rechts und alle anderen -ismen ihr vom Steuerzahler alimentiertes Leben weiterhin leisten zu können.


Den noch lebenden DDR-Bürgern ist der Begriff vom parasitären, systemnahen Wendehals geläufig und sie reiben sich bereits jetzt verdutzt die Augen, weil sie beim Aufwachen vermeinen in der Zeit zurückgereist zu sein und in der DDR unter der Fuchtel einer nationalen Front mit grüner Blockflöten Allianz zu leben.


Vor ihrer selbstgewählten Abschaffung scheint sich das wahre Wesen der Deutschen fließend von braun über rot und von Zero-Covid zum dunkelgrün der Zero-CO2-Strategie zu wandeln.

So wird das Wetter gerettet und das Klima weltweit genesen.


Es bedarf eines tiefenideologischen Glaubens, geisteswissenschaftlicher Sprechakte mentaler Verblendung mit dem Ziel des Erhalt des Darwin Awards, nicht ohne zuvor mit missionarischen Eiferertum zur Weltrettung aufzurufen, um sich hüpfend dem Hirngespinst der Rettung einer abstrakten statistischen Größe, die das Klima als Langzeitstatistik der Wetterdaten darstellt, hinzugeben.


Der ökologische Fußabdruck kann im Kampf um den Darwin Award durchaus gesenkt werden.

Motto: Hilf dem Staat, erschieß dich selbst!


Doch zurück zum Kernthema der Website.


Eher wandelt sich das Klima, als dass das Familienrecht geändert wird.


Wer aus fernen Ländern und fremden Zivilisationen in großer Anzahl Familienverbände und archaische Stammeskulturen nach Deutschland verbringt für den ist eine eigene moderne Familienpolitik und ihre Durchsetzung bald obsolet, der Point of no Return bald erreicht.


In den Vereinigten Staaten schrumpft die Zahl der weißen Bevölkerung.

Mit der üblichen zeitlichen Verzögerung wird dieser amerikanische Trend auch bei uns, deutlicher als bereits nach 2015, erkennbar sein.

Wenn sodann die Zahl der indigenen in Deutschland über Generationen sozialisierten Familien sinkt und migrantische Familienverbände überproportional anwachsen und zur Mehrheit werden dann erübrigt sich nicht nur die weitere inflationäre Einbürgerung sondern auch jeder Versuch der alten weißen Volksvertreter und ihrer neuen Politkollegen (german POC) die rote Laterne Familienrecht im europäischen Vergleich zu verlieren.


Das ist unsere Zeit.


Sie ist woke und zugleich väterfeindlich und gegen die Familie gerichtet.


Parteipolitisch ist das simpel belegbar.

Das Forum Soziale Inklusion e.V. wertete die Antworten der Bundestagsparteien zu den Wahlprüfsteinen Familienpolitik bezüglich der Bundestagswahl 2021 aus. (ausführlich hier)

Einen kleinen Spoiler veröffentlichte Genderama

"Auffallend ist, dass viele Parteien – mit Ausnahme von FDP und CDU/CSU - in ihren Antworten nur zögerlich eine Reform des maroden deutschen Familienrechts fordern. Dabei war dies bereits Bestandteil des vorherigen Koalitionsvertrags. Wobei die SPD- und frauengeführten Bundesministerien der Justiz und für Familie die Umsetzung vorsätzlich verschleppten und verhinderten.

Generell verstehen viele Parteien Geschlechterpolitik vor allem als Politik für Frauen und Minderheiten; die Belange von Jungen, Männern und (getrennt erziehenden) Vätern werden kaum oder nicht sichtbar (gemacht)."

 

Mit Kindern kann viel Geld verdient werden.


Eine echte und starke Lobby haben sie nicht.


Die Ehrung eines Väteraktivisten durch eine Männer- und Väterunterdrückerpartei (um hunderte ruhig zu stellen?) kann darüber nicht hinwegtäuschen und, wenn überhaupt, nur als Geniestreich der Grünen und ihres Ministerpräsidenten gesehen werden.

Dabei kann jeder, der mit der Staufermedaille oder ähnlichen Metalllegierungen ausgezeichnet wird, froh und glücklich sein mit Bundesverdienstkreuzträgern wie Edith Schwab und Alice Schwarzer nicht auf eine Stufe des bundesdeutschen Ehrenpodestes gestellt worden zu sein.


Wer hier ab und an mitliest dem ist das Schmierentheater des BMFSFJ bezüglich der Petra-Studie und die verlogenen datenschutzrechtlichen Klimmzüge im Frauenministerium um die zeitliche Verschleppung und finale Nichtveröffentlichung, bekannt.

Der parteiinterne SPD-Transfer von Franziska minus Doktortitel Giffey gegen die Rechtsanwältin Christine Lambrecht ist nur ein bezeichnendes i-Tüpfelchen für die vorherrschende Arroganz, Dummheit, Wertigkeit und ideologischen Scheuklappen in der Familienpolitik.

Die nach besten Wissen und Gewissen überführte Plagiatorin und Ex-Bundesfrauenministerin hat nun zumindest die Chance in der Shithole City Regierende zu werden um dann dank der Zuständigkeit für die Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung ein Doktormützchen honoris causa zu erlangen.

Die arme sexy Hauptstadt hat es vermutlich sogar verdient, weil selbstgewollt (und -gewählt?)


Es ist nicht auszuschließen, das die, die seit jeher die Lufthoheit über Kinderbetten erobern wollen, den jahrzehntelang verkrauteten Acker bundesdeutscher Familienpolitik übernehmen.


"Weil Familien ein möglicher Hort des Widerstandes gegen jede Diktatur sind, wurden und werden sie von allen totalitären Machthabern bekämpft. Auch heute sollen die Familien möglichst aufgelöst, die Kindererziehung dem Staat übertragen werden."


"Die Entmachtung von Familien ist eine alte linke Fantasie. Schon Marx und Engels schrieben, dass die Kindeserziehung dem Einfluss der bürgerlichen Familie entrissen und vergesellschaftet werden müsse, während die Familie als gesellschaftliche Institution schließlich ganz verschwinden solle!"


Zitat Olaf Scholz: "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern."


Die Politdarsteller werden auch im 20. Bundestag ihr Unwissen und ihre ideologischen Scheuklappen zur Schau stellen.

Väterfeindlichkeit hat einen Namen und eine Heimstatt.

Der Stellenwert der Familienpolitik ist der niedrigste und so gehen die Possenspiele und Harlekinaden (nicht nur) im Familienrecht weiter...

 


Eine satirische Vorausschau ins Jahr 2041 lesen Sie hier.

 

 

 

 

 

 


(Bild erstellt mit Material von pixabay.com/de/)

 

"Augen auf bei der Elternwahl!" ist ein nicht nur in Samenbanken schwerlich umzusetzender Ratschlag für Kinder.


"Allen Kindern beide Eltern" sollte indes in familien- und kinderfreundlichen Gesellschaften eine leichter umsetzbare Forderung sein.


Nichtdestotrotz bleibt wohl die wichtigste Wahl im Leben eines heterosexuellen Mannes die der Partnerin und Mutter für die eigene Nachkommenschaft.
Ein Fehler kann gravierende Ausmaße bekommen. Für das eigene und das Kinderwohl.


Ich bereue eine Partnerinnenwahl während der Zeit meiner Midlife-Crisis. Ein persönlicher (moralischer) Fehler entwickelte sich vom Wahldebakel zum Desaster, riss selbst meine Tochter mit und konnte bis zum heutigen Tag nicht korrigiert werden.


Die von mir beendete Liaison mündete in einer fatalen, ungewollten Zwangsvaterschaft.


Der redliche Versuch trotz alledem, immerhin hatte ich meine Vaterbefähigung bereits bei der Erziehung meiner ehelich geborenen und jetzt schon erwachsenen Töchter eindrucksvoll nachgewiesen, meinen integren Sinnen gemäß, erneut ein liebevoller, fürsorglicher Vater zu sein, scheiterte.
Zu stark waren die mütterlichen Defizite und der Wille zu einer prostitutionsähnlichen Vermarktung der Frucht des eigenen Leibes durch die vorsätzlich getrennterziehende Kindesbesitzerin, für die die Tochter zum lebenssinnstiftenden Antidepressivum verkam.

 

Während die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen als "unverzeihlich" rückabgewickelt wurde war dies in meinem familiären Dilemma nicht möglich.
Hier folgten jahrzehntelange familiengerichtliche Auseinandersetzungen.


Meine Tochter Lisa H. blieb auf der Strecke.
Ich stand kurz vor dem finanziellen und gesundheitlichen Ruin. Sämtliche Verfahren verliefen zu meinem Ungunsten. Vielleicht lag es auch daran, weil ich die jeweils zuständigen Familienrichterinnen nicht zum Abendessen eingeladen hatte. Ich bin nun mal keine Bundeskanzlerin...

 

(Nicht nur) Aus Sicht und mit dem Wissens-und Erfahrungshintergrund eines von der Kreidekreismutter entsorgten Vaters des gemeinsamen Kindes, der zudem mit (schein-)juristischer Beihilfe und unter aktiven Dazutuns einer riesigen parasitären Schlachttruppe der Helferinnenindustrie, ideologisch mutterkultzentriert, familien-und kinderfeindlich, aus dem Leben seiner Tochter vollständig ausgelöscht wurde, ist die Beurteilung der Kandidaten und deren Parteienzirkus zur kommenden Bundestagswahl ernüchternd und zugleich stark frustrierend.
Das Angebot sieht düster aus. Tiefendüster und zappenduster.


Wie bei der Zerstörung der Familien schreitet die Spaltung der Gesellschaft voran.
Wer nach Akteuren sucht mit denen Deutschland die Chance auf Einführung eines modernen Familienrechts erhält und von denen künftig eine Politik zugunsten der Familie und der nachfolgenden Generation erwarten werden kann, wird nicht fündig.


So wird einzig das Zitat eines unbekannten Verfassers belebt, wonach Wahlen längst verboten wären, wenn sie etwas ändern.


Für vom deutschen Familienunrecht Betroffene ähnelt das was da als Bundestagswahl veranstaltet wird eher einer Veranstaltung zur Wahl der Kandidaten der Nationalen Front in der DDR, weil das gesellschaftliche System in 16 Jahren Merkel von undemokratischen Kräften, Faulenzern, Demagogen, Plagiatoren, Claqueuren und Wendehälsen der neuen Art gekapert und zu einem Gesinnungsstaat umgepolt wurde.


Die familienpolitische Stagnation ist bereits jetzt für die Zukunft festgeschrieben.
Es ist egal was Mann oder Frau wählen. Sie erhalten stets das Gleiche.


Ein Blick auf die familienpolitische Entwicklung, die eigentlich bis zum heutigen Tag auf ihren Startschuss wartet, offenbart, nicht zuletzt mit Verweis auf das grandiose Scheitern des Bundesforum Männer incl. des VAFK und anderer, dass eine Männerpolitik von frauenpolitischen bzw. feministischen Gnaden nicht funktioniert und im Wesen kindeswohlwidrig und verheerend ist.


Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt und so kann nur eine Wahlempfehlung gegeben werden:


Wählt!

Wählt damit Größenwahn und Machtmissbrauch ein Ende finden!


Liebe indigene, eingeborene und eingebürgerte Landsleute wählt so, dass der Spuk der sich an der Macht und dem Steuersäckel festgefressenen Trulla Gang unfähiger, nicht weiser alter weißer Zibben ein Ende findet.


Verhindert eine Verlängerung und ein Kabinett Merkel V in der Hoffnung, dass mit der 25.Bundesregierung endlich wieder eine Politik die nicht spaltet, in der Richter des Bundesverfassungsgerichts Grundrechte sichern statt zu untergraben, umgesetzt werden kann und die nicht mehr nur zugunsten Dritter und zum Nachteil des einheimischen Souveräns agiert.


Wie einst Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gehören politische Laiendarstellerinnen, Agitprop-Schwadroneure, Betrügerinnen und MS-Schmarotzerinnen auf die Schulbank um künftig in produzierenden, schützenden,  rettenden oder helfenden Berufen sinnvoll und nützlich tätig zu sein.
Die Kriterientrias aus Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung gemäß Art.33 GG muss die Hirn-Vulva-Dyade mit Mainstreamgeblubber, Niveau- und Anforderungsprofilabsenkungen wieder ablösen damit die Bestenauslese nicht weiterhin als gequotete Karikatur daherkommt die politische Anforderungsprofile auf Geschlechtsteile, Hautfarben und sexuellen Vorlieben abgestellt.


"Die Bundesrepublik Deutschland ist heute der Staat mit einem der geringsten privaten Haushaltsvermögen aller Euro-Länder, mit einer der höchsten Abgabenquoten weltweit und einem der geringsten Rentenansprüche EU-weit. Zudem ist unser Land spätestens seit 2015 Schauplatz einer zuwanderungsbedingt überbordenden Ausländerkriminalität und Opfer einer ökonomisch hirnrissigen ideologiegetriebenen Energie- und Wirtschaftspolitik, die die Bundesrepublik mittelfristig aus der Reihe der wirtschaftlich führenden Nationen ausschließen wird."


"Jogi" Löw ist bereits vergessen - und der war zumindest 'mal Weltmeister.
Mit dem Erbe der "besten protestantischen Kanzlerin aller Zeiten" hat "das schlechteste Deutschland seit je" noch lange zu schaffen. Ob die nachhaltigen Fehlentwicklungen korrigiert werden können ist ungewiss.

Ein Great Reset der anderen Art ist mein Traum.
Gewiss sind das fromme Wünsche eines Vaters der nicht einmal das persönliche Wohlergehen seiner Tochter gegen die Schergen der Macht durchsetzen konnte...


 Nie war er so vonnöten

 

DER VATER

 

tagtäglich

________

 

Dia Del Padre - Vatertag

Sonora Louise - unvergessen

Meine Meinung

 

Zur monetären Glückseligkeit von Advokaten bietet das Bürgerliche Gesetzbuch eine umfangreiche Paragrafensammlung zur Regelung privater Beziehungen.

Das Behagen der von der Jurisdiktion Betroffenen unterscheidet sich zuweilen sehr von dem der Organe der Rechtspflege.

Nicht nur im Familienrecht.


Die in der frauendominierten Gerichtspraxis geschaffene Rechtsfreiheit und alleinige Bindung an mütterideologische Vorgaben macht Verfahren der 1976 geschaffenen Sondergerichtsbarkeit Familienrecht, die oft wilden Veitstänzen gleichen, besonders vorhersehbar.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Passus "Vater eines Kindes ist der Mann, der es gezeugt hat." keinen Eingang in die rabulistischen Werke der Rechtsgelehrsamkeit fand.

Weder im BGB noch im FamFG oder in einem der vielen anderen Werke, die juristische Klugheit mit der ihr eigenen verquasten Prosa hervorbrachte, und schon gar nicht im Gewaltschutzgesetz (*Am wenigsten wahrscheinlich ist der Vater der Täter."), ist für diese biologisch und vielleicht sogar de jure einfache Formulierung ein Plätzchen vorgesehen.

Zur Vater-Mutter-Kind-Thematik schuf die Zunft der rabulistischen Paragrafendeuter indes viele weitere Imaginationen, die klug erscheinen es aber nicht waren und sind.

Selbst vor der Einrichtung einer Sondergerichtsbarkeit scheuten sich die Robenträger (m/w/d) nicht. Auch ohne Sachverstand konnte so der politisch vorgegebene Zeitgeist formaljuristisch durchgesetzt werden, fand das Prekariat der oft gequoteten Richterrobenträgerinnen eine paradiesische, hochbesoldete Beschäftigung fernab von echter Juristerei.

Entkleidet von der üblichen bigotten Prosa und verquasten Advokatensprache der selbsternannten Kinderfreunde geht es im Wesen um die Familienzerstörung, die Schaffung des "dreifach befreiten Lohnarbeiters", des von der Familie erlösten, frei verwendbaren und lenkbaren Arbeitnehmers und Staatsbürgers.


Bei Fäzes, die sich durch weitere, punktgenau den Zipfel treffende Absonderungen cerebraler Diarrhö zu einem dunkelfarbenen Fäkalienhaufen immer größeren Ausmaßes entwickelt, ist davon auszugehen, dass an derartigem Wachstum stets juristische Quacksalber und Scharlatane zum eigenen Nutzen mitwirken.


Mehr als vierzig Richterinnen sämtlicher Geschlechter wirkten in den familien- und strafgerichtlichen Verfahren zur Regelung des Umgangsrechts meiner nichtehelichen Tochter Lisa, getreu der internen Losung "der Vater muss weg", mit. In der mehr als eine Dekade währenden gerichtlichen Auseinandersetzungen gaben die professionellen Robenträgerinnen fortlaufend Offenbarungseide ihres Unvermögen, Nichtkönnens und Nichtwollens ab.

Ohne Eintritt der Volljährigkeit des Kindes wäre heute noch ein belustigendes, hochjuristisches und niedrigintellektuelles Hauen und Stechen in den Trutzburgen des Familien(un)rechts zugange.

Die Bedeutung der väterlichen Präsenz im Leben von Kindern wird bis heute ignoriert.

Die "Rechtliche Diskriminierung entfernt Väter aus dem Zuhause. Sexismus gegen Männer vor Familiengerichten ist bekannt und sehr offensichtlich."

( Zitat aus dem Blog "WokeFather" / Übersetzung siehe hier )

Der von den deutschen Koryphäen der Kindeswohlsicherung angerichtete Schaden ist größer als der den eine furzende und alles wegfressende Herde von Trampeltieren in Form von riesigen CO2-Fußabdrücken hinterlassen könnte.


Aufbauend auf der fatalen familiengerichtlichen Erstmarkierung durch den Beschluss (Urteile werden im Familienrecht als Beschlüsse bezeichnet) des Richters am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg Rudolf Vossenkämper (geb.1940/ nicht mehr am AG tätig) und der darauf basierenden folgenden Historie sowie in steter Umsetzung von Corpsgeist, Elitedenken und Allwissenheitsanspruch wuchs der Haufen an beschriebenen Papier bis zur Finalentscheidung durch die Richterinnen am Kammergericht Heike Hennemann als Einzelrichterin des 13.Zivilsenats (Beschluss vom 08.Februar 2018 zur Geschäftsnummer 13 UF 167/17und die hinterm Schreibtisch des Amtsgerichts sitzende Gleichgesinnte und Mittäterin Dr. Stephanie Wahsner stetig an.

Der Höhepunkt des staatlich organisierten, archaischen Krieges gegen die (meine) Familie bestand letztendlich in der vasallenhaften Verhängung eines totalen Umgangsausschlusses bis zur Volljährigkeit des Kindes durch die willfährige feministische Justiz.

All dies stellt heutigentags keine sogenannten Einzelfallentscheidungen dar sondern ist die durchgehende, menschenrechtswidrige Praxis.


Wider besseren Wissens zelebriert die in fester weiblicher Macht befindliche Familiengerichtsbarkeit im Bündnis mit den Spießgesellinnen der Helferinnenindustrie den bürokratischen Kindesmissbrauch und ist maßgeblich und federführend unterstützend bei der emotionalen Kindeswohlgefährdung durch narzisstisch-egomanische Mütter involviert.

Meine Tochter Lisa musste das Trauma des Elternteilverlustes erleiden.
Für ihre entfremdende Mutter wurde sie zum lebenssinnstiftenden Antidepressivum.

Die prostitutionsähnliche Vermarkung der Frucht des eigenen Leibes mit dem Staat als Zuhälter ist für Kreidekreismütter zunehmend lukrativ.

Auch in Anbetracht eigener Defizite ist mein Fazit aus dem Kontakt mit der "unabhängigen Justiz" :
Für die Lösung familiärer Probleme ist die feministisch dominierte Sondergerichtsbarkeit Familienrecht so sinnvoll wie ein Kropf und so nützlich wie ein Furunkel.


Lisa musste vaterlos im Gewahrsam ihrer vorsätzlich getrennterziehenden Besitzerin aufwachsen.
Seit neun Monaten ist sie volljährig.
Die Kraft mit mir Verbindung aufzunehmen bringt sie nicht auf.
Die Indoktrination wirkt.
Aus Ihrem Leben bin ich ausgelöscht.
Allem Geplapper der vom Kindeswohl Partizipierenden zuwider bin und bleibe ich ihr Vater.


Bundeskanzler traue ich mir nicht zu.  
Zum medial und rechtlich anerkannten Familienrechtsinterpreten fehlt mir die Vulva und die an den Familiengerichten vorherrschende moralische Verlotterung. Ich betreibe kein Phallus Steaming, male  keine Vulven, bin nicht auf der Suche nach mir selbst und spreche auch nicht mit meinem Südpol. 

Männlichkeit und Vaterschaft können mir die gegenwärtig tonangebenden Heilsbringerinnen und Apologetinnen einer maroden Familienrechtspolitik, die dreist menschenrechtswidrig agieren, nicht austreiben.

Einzig als Vater war und bin ich sämtlichen professionellen Kindeswohlschwätzerinnen über.

 

Seit Jahrzehnten überwinden die Genossinnen das Männliche.


Das Ergebniss des sozialdemokratischen Zeitalters ist nicht nur in der Familienpolitik und deren Rechtspraxis rundum desaströs.
Zitat von Gabor Steingart:

"Die SPD,..., hinterlässt dem Land einen mehrfach aufgepolsterten Sozialstaat, eine geplünderte Demografie-Reserve und eine ausgebombte Staatskasse."

Zu den Pikanterien der deutschen Geschichte gehört die Zügelung der Mannhaftigkeit durch eine im Sozialismus sozialisierte protestantische Pfarrerstochter - zunächst durch das große Wegbeißen führender Mannsbilder in einer bürgerlichen Partei die sich den großen Kirchen des Christentums in Deutschland verbunden fühlte.
Nach gefühlt hundertjährigen, sich über 16 deutsche Länder pandemisch ausgebreiteten Regentschaft von "Mutti kinderlos" und ihrer Trulla Gang alter weißer Frauen wurde der politische Triumph mit der Überwindung alles Väterlichen und dem Sieg feministischer Emanzipation noch gekrönt.

Die im Jahr 2010 verstorbene deutsche Volksschauspielerin Heidi Kabel erlebte bereits den von ihr vorausschauend formulierten Part one der angestrebten "Vollkommenheit durch weibliche Führerinnen".
"Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist." (Zitat: H. Kabel)

Einmal ist keinmal.

Heute ist die Kampftruppe durchgeknallter feministischer Labertaschen, ideologischer Umverteilerinnen der von anderen geschaffenen Werte und dauerschwatzender Faultiere und Nichtsnutze einen Schritt weiter, von der Bestenauslese zur Dummenauswahl im Geschlechterproporz, zur "Gleichberechtigung in Unfähigkeit".

Nicht mehr Klassen oder Religionsgemeinschaften prägen das Feindbild der im Wohlstand genährten Emanzen sondern weiße POC-Männer und weise Väter, denen mit Vorliebe das Alter als negatives Charakteristikum verpasst wird.

"Gleichberechtigung haben wir erst geschaffen, wenn genauso viele unfähige Frauen in Führungspositionen sitzen wie unfähige Männer." wird gern eine Katja Domschky zitiert.

Die gesellschaftliche Vision der am Futtertrog des staatlichen Steuersäckels klebenden politischen Totalausfälle ist nicht die des Fortschritts durch Bestenauslese sondern die der Unfähigkeit bis hin zur Abschaffung der deutschen Republiken.

Ein dumpfbackiges, perfekten Gossenjargon sprechendes Blumenmädchen zur respektierlichen Lady der High Society zu machen klappte im Musical.

Ob dies auch mit einer in Gendersprech und im Protzen geübten "Völkerrechtlerin" gelingt bezweifle ich.

Obwohl!

Nichts scheint heute für Deppinnen unmöglich, nachdem eine Physikerin mit an der Karl-Marx-Universität in Leipzig erworbenen Doktortitel zum Thema "Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden" dieses Land jahrelang, als Beste der Besten, in seinen Mechanismus der Zerfallsreaktion und der Kanzlerinnendämmerung überführte.

Und fast alle besoldeten oder vom organisierten "Kampf gegen... (nach Bedarf bitte selbst einsetzen)" partizipierenden Untertanen machen willig und freudig mit.

Richter sämtlicher Geschlechter und Couleur, vom Bundesverfassungsgericht bis hin zum rechtstaatsfernen Prekariat der Familiengerichtsbarkeit sind eifriger in der Selbstdarstellung und eigenen Lobpreisung, ma­chi­a­vel­lis­tisch ambitionierter und im Politzirkus trickreicher kungelnd als in der Kenntnis und Durchsetzung des Grundgesetzes, der Gewaltenteilung und Beachtung objektiver Gesetzmäßigkeiten.


"Berlin und Karlsruhe spielen trickreich über Bande" lautet die Überschrift eines auf Reitschuster.de, einem der wenigen Blogs auf denen noch Journalismus zu finden ist, veröffentlichten Artikel von Josef Kraus, der die merkwürdige Harmonie der Klimashow seziert.

Das Gros der Exponenten der vierten Gewalt etikettiert sich selbst als Haltungsjournalisten und degradiert sich freiwillig zu Regierungssprechern, verkündet die orthodoxe, tagesaktuelle Einheitsmeinung, dient sich als Sprachröhren dem korrekten Mainstream an und übt sich im Glottisschlag, Neusprech und feministischen Wohlgefallen.

In der Ära der Merkel-Kabinette I-IV, in der das Wohl des einheimischen Souveräns konsequent politische Missachtung erfuhr, verkünden die Zeitungen zuvörderst "Palastnachrichten" mit tagesaktuell vorgegebener Einheitsmeinung als freiwillig gleichgeschaltete Pinocchio Presse mit stetig wechselnden Feind- und Glaubensbildern.

Einzige Konstante bleiben die Feinbilder Mann und Vater.

Die die sich als Demokraten bezeichnen sind keine.

Die die sich Antifaschisten nennen segeln unter falscher Flagge, kämpfen gegen selbst geschürten Hass und Hetze, wohl organisiert unter dem Banner einer Cancel Culture, die nur Marx-Engels-Memorials verschont. Shitstormen, zwei Minuten Hass-Rituale bis hin zur Hass-Woche, um die Deutungshoheit und Zensurhoheit im Netz für sich zu sichern, und viele andere regierungsamtliche, zumeist linksgrüne Bevormundungen durch Social Media Kampftruppen lassen die Orwellsche Dystopie "1984" Wirklichkeit sein.


Dem Aufeinanderhetzen der biologische Geschlechter, dem Krieg gegen die Familie und dem allumfassenden Bashing redlicher Väter folgt die Inthronisierung der Dummenauslese nach Geschlechterproporz, wird das Kriterientrias aus Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung ersetzt durch wohlgefälliges Mainstreamgeblubber und Absenkung von Anforderungen.

Die Parteiendemokratie in sogenannten Wohlstandsgesellschaften spült südpolorientierte Deppinnen, Dummies, Dumpfbacken und Unfähige jeder Couleur in Regierungsämter.


Statt auf Hirn wird auf Vulva gesetzt.

Auch weil sich ergebnisoffene Wissenschaft anbiedernd abschafft. Universitäten verdingen sich mit gewünschten Ergebnissen und wertlosen Titeln, denen oft sinnfreie Doktorarbeiten zugrunde liegen, die sogar noch, wie im Fall des Kanzleramtschefs Helge Braun,  nachgebessert werden können falls der Murks bemerkt wird.

Den Nachweis der Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten kann selbst im Professorinnenprogramm angezweifelt werden, weil die Betroffenen mit viel Geld zur Habilitation, mit Vorliebe für pseudo- und fakewissenschaftliche Genderstudien, "getragen" werden.

Vielleicht war die Bundesfrauenministerin Franziska Giffey sogar die letzte Betrügerin, die zum halben Rücktritt gezwungen wurde, weil Betrügen zur staatspolitischen Pflicht wird, sofern zuvor das gewünschte, "richtige" Geschlecht ausgesucht und benannt wird.


(Im Sport siegen bereits jetzt Männer als Transgender in Frauendomänen. Der Geschlechterwechsel scheint schneller zu funktionieren als das Loswerden der weißen Haut und der Umgang mit white fragility, um korrekt in der Cancel Culture Liga mitspielen zu können. Vielleicht frisst ´mal wieder eine Revolution ihre Kinder...)


Akademische Scharlatane und narzisstisch-egomanische Möchtegerndoktoren sind allgegenwärtig. Ob dies jedoch die scheinintellektuelle Upper Class der den Staatshaushalt plündernden Ganovenhierarchie ist bleibt dennoch zu bezweifeln.

Der allgemeine Niedergang und das Absinken des Intelligenzquotienten kann nicht nur mit Ramschpromotionen erklärt werden.


Was einst als Wende bezeichnet wurde und episodenhaft Freiheit brachte wird nunmehr oft, Nachhaltigkeit vortäuschend, als Ausstieg bezeichnet,
Ausstieg aus dem Dubliner Abkommen und der Grenzsicherung,
Atomausstieg, Kohleausstieg, geläufig sind auch die Schlagworte Energiewende und Verkehrswende sowie die in absoluter Kenntnisfreiheit geforderte Digitalisierungswende hin zur Weltspitze.

Qualität als von weißen Männern erfundener Mythos wird durch die Zerquotung von Wissenschaft und Bildung und Zersetzung der das Land prägenden und Wohlstand sichernden Industrie abgeschafft.

Ob die nächste, d.h.: die dritte Diktatur in deutschen Landen eine grün angestrichene sein wird ist m.E. unerheblich, weil es vor der von den politischen Scheineliten angestrebten Selbstabschaffung die letzte sein wird.


Vielleicht wird Deutschland bald nicht mehr auffindbar sein wie einst das große Karthago.


Das Inkrafttreten eines modernes Familienrechts ist ohnehin obsolet. Der Zirkus um die Petra-Studie spricht hier Bände.
In der Politik gehen zwischenzeitlich die bundesdeutschen "Brot und Zirkusspiele" (Panem et Circenses) munter weiter.

Auch wenn es nur um die "inneren Werte" gehen sollte, dürfte aus der gegenwärtigen bundesdeutschen Regierungsriege alter weißer Frauen keine Politactrice eine Chance auf einen achtbaren Platz bei einer Miss Universe Wahl haben. Das Geld des schaffenden Einheimischen, der weltweit die höchste Steuerlast trägt und oft doppelt abgezockt wird, zu verschleudern und in der Welt zu verteilen ist einzig Beleg dafür wie eine unfähige und schlechte Regierung agiert, bei der jede Kosten-Nutzen-Rechnung den Staat entbehrlich macht.


Vätern kann mit Blick auf die nächste mediale Supershow Bundestagswahl keine Wahlempfehlung gegeben werden, weil sogar bei einer Castingshow der bildungsfernen Unterschichten-TV-Sender die Auswahl unter den Freaks eine größere ist.

Mit diesem nicht optimistischen Ausblick wünsche ich dennoch den weiteren Bestand des Internationalen Vatertages und seines Anliegen auch in Deutschland, wenngleich auf Politiker nicht zu zählen ist.


Aller toxischen Verteufelung des Väterlichen stelle ich folgenden Beitrag " Der neue Krieg des Feminismus gegen Männer wird uns allen schaden " aus der Zeitung "The Australian" , dessen Kenntnisnahme mir nur aufgrund der Tätigkeit des Bloggers Arne Hoffmann möglich war, gegenüber:


"In Australien ist ein Krieg im Gange, der sich aus anderen Teilen der entwickelten Welt ausgebreitet hat, und es ist nicht der Kampf gegen Covid-19. Es ist ein Krieg gegen Männer.
...

Nach den Müttern sind die nächstgrößere Gruppe von Kindermördern in der Polizeisprache die "nicht verwandten männlichen Einwohner", die in den neueren australischen Statistiken leider als "Partner" in einen Topf geworfen werden. Am wenigsten wahrscheinlich ist der Vater des Kindes der Täter."

Das gewählte Zitat ist kurz und von mir themenorientiert selektiert ausgesucht und passt m.E. dennoch zum Internationalen Vatertag.
Der Originalartikel befindet sich hinter einer Zahlschranke.


Dank Genderama ist ein Part übersetzt. (siehe Punkt 3 des Blogspots vom 31.Mai 2021)

*"Am wenigsten wahrscheinlich ist der Vater des Kindes der Täter."


Einen schönen Vatertag wünscht Bolle